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AIDAvita 16.-23.08.2014 Mittelmeer

AIDAvita Mittelmeer
Reisebericht 15.08.2014 – 23.08.2014
Routenverlauf: Mittelmeer  Palma de Mallorca – Seetag – Cadiz – Tanger – Malaga – Carthagena – Valencia – Palma de Mallorca


15.08.2014
Mit dem PKW fuhren wir nach München und nutzten den Abend Check In von Air Berlin zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr. Es war recht entspannt, da wir kurz vor 18.00 Uhr am Check In Schalter ankamen. Hinter uns bildete sich zunehmend eine Schlange von Menschen, welche dann eine längere Wartezeit in Kauf nehmen mussten. Die Kosten für den genutzten Service von je 5,– Euro pro Person zahlten wir direkt am Schalter. Nachdem wir unsere Koffer abgegeben hatten, konnten wir in aller Ruhe den Abend genießen und ein paar Stunden schlafen.

1. Reisetag: 16.08.2014 Mittelmeer
Am Vormittag wurden wir zum Flughafen gefahren, wo die Ankunft eine halbe Stunde vor Abflug im Terminal gewünscht war. Das Einchecken ging recht schnell, so dass der Flug planmäßig um 5.55 Uhr starten konnte. Ein kleiner Imbiss verkürzte uns die Flugzeit von knapp zwei Stunden. In Palma de Mallorca gelandet, nahmen wir unsere Koffer entgegen und verließen das Flughafengebäude. Die Mitarbeiter von AIDA erwarteten uns vor dem Ausgang. Sie zeigten uns den Weg zum Shuttlebus und verluden das Gepäck, welches am Nachmittag in unserer Kabine stand. Der Bus brachte uns zum Schiffsterminal. Dort erhielten wir unsere Bordkarten, und gingen in aller Ruhe frühstücken. Einen Ausflug buchten wir nicht, da der Beginn der Ausflüge vor unserer Ankunftszeit lag bzw. das Wetter sehr regnerisch war.
Ab elf Uhr fuhren die Shuttlebusse (6,– Euro pro Person) zwischen dem Schiff und der Altstadt erst halbstündig und später stündlich. Diesen Service nutzten wir. Ein Bummel durch die Straßen von Palma de Mallorca ist auf jeden Fall empfehlenswert, auch wenn uns das Wetter nicht wohl gesonnen war an diesem Tag. Ab ca. 14.30 Uhr stand uns die Kabine zur Verfügung. Die Restaurants des Schiffes öffneten auch an diesem Tag zum Mittag, zum Kaffee sowie zum Abendessen.
Bevor das Schiff den Hafen verlies, stand ganz am Anfang des Urlaubs die Seenotrettungsübung. Jeder Passagier muss daran teilnehmen, und wenn alle pünktlich dieser Pflicht nachkommen, ist auch ein schnelles Ende in Sicht. Nach dem Ablegen in Palma de Mallorca fand auf dem Pooldeck die „sail away show Holiday“ statt.

2. Reisetag: 17.08.2014
Ein Tag zum Entspannen. Den ganzen Tag umgab uns Wasser. Der Pool wurde rege genutzt, aber auch andere Aktivitäten waren möglich. Zum einen konnte man seine Fitness aufbessern, indem man einen Tag im Fitnessbereich einlegte. Es konnte relaxt werden oder im SPA Bereich eine Massage genossen. Wir besuchten einen Kochkurs (zuzahlungspflichtig), in dem wir zwar nicht selbst kochen durften, aber doch den einen oder anderen Kniff erlernten. Das zubereitete Drei-Gänge-Menü war sehr schmackhaft und wird sicherlich zu Hause einmal nachgekocht. Als kleine Überraschung erhielten wir zum Ende des Kurses ein AIDA Kochbuch sowie eine AIDA Kochschürze. Danach nutzten wir die freie Zeit in unserer sehr geräumigen Kabine für eine kleine Mittagsruhe. Glücklicherweise wohnten wir, für den Zeitraum unseres Schiffsaufenthaltes, in einer Kabine für drei Personen, was uns ein Sofa zur Verfügung stellte, auf dem wir oft unsere Zeit mit einem Buch verbrachten. Was, wie immer auf einem Schiff, etwas gewöhnungsbedürftig war, dass der Fön zum Haare trocknen nicht im Bad, sondern im Schub unter dem Fernseher zu finden ist. Die Straße von Gibraltar erlebten wir in dieser Nacht leider nicht, da uns vier Uhr am Morgen doch etwas zu früh zum Aufstehen war.


3. Reisetag: 18.08.2014
Am Morgen legte das Schiff in Cadiz an. Wir hatten schon zu Hause unsere Ausflüge vorgebucht, so dass uns der Bus an diesem Tag nach Sevilla brachte. Der Treffpunkt war immer in einer der Bars auf dem Schiff. Dort wurden wir von einem Scout erwartet, bei dem man sich anmeldete, und der einen zum Bus begleitete. Die Fahrt nach Sevilla dauerte knapp zwei Stunden. Wir erkundeten Sevilla zu Fuß, geführt durch einen deutschsprachigen Reiseleiter, mit einem Besuch der Kathedrale und des Königspalastes. Einen kleinen Bummel durch die Gassen sowie eine kurze Eispause genossen wir bei sonnigem Wetter.
Die freie Zeit von 45 Minuten brachte uns eine spanische Wahrsagerin ein, welche mit einem Honorar von fünf Euro die Zukunft aus der Hand las. Da wir nur die Hälfte der Zukunft deuten konnten und die Honorarforderung erst am Ende zur Sprache kam, hatte sie mit uns kein gutes Einkommen, denn wir hatten kein einzelnes Geld einstecken. Sie fand dies nicht so lustig, aber wir wissen jetzt immerhin, dass unser Leben einmal von drei Kindern bestimmt wird, die wir wohl aus Altersgründen gar nicht mehr bekommen können. Der Bus fuhr mit uns weiter zum spanischen Platz von Sevilla, der uns imponierte und durch seine Größe beeindruckte. Hier war die Zeit etwas knapp bemessen, so dass nur ein kurzer Rundgang möglich war. Allerdings würden wir jedem Besucher von Sevilla empfehlen sich diesen Platz anzuschauen. Er ist wunderschön.
Die Rückfahrt verlief recht schweigsam, da alle Beteiligten müde waren. Auf unseren Ausflügen stellten wir immer wieder fest, dass es wichtig ist genügend Wasser mit sich zu führen sowie bequeme Schuhe zu tragen. Die Rundgänge sind nicht immer auf ebenen Wegen.

4. Reisetag 19.08.2014
In der Nacht fuhr das Schiff wieder, und wir konnten uns erholen für den nächsten Ausflug. Eine Stunde Zeitverschiebung brachte uns eine längere Erholungsphase, was sich in der folgenden Nacht aber wieder ausglich. Die Reise ging nach Tanger und weiter nach Tetouan. Beide Städte besitzen ein ganz eigenes Flair. In Tanger wird im Hafenbereich sehr viel gebaut, es wirkt dort absolut europäisch. In der Altstadt sind die Händler mit ihren Ständen, ihren kleinen Werkstätten, und es ist das Gefühl von Orient noch erhalten. Der Spaziergang durch die Altstadt von Tanger und auch von Tetouan ist nur mit einem ortskundigen Reiseleiter sinnvoll. Die vielen kleinen Gassen verwirren einen Touristen, und es gibt keine Wegweiser. Die Reisegruppen wurden nicht nur von einem Reiseleiter begleitet, sondern auch von ortskundigen „Securities“. Eine Maßnahme, welche von den Ortsvorstehern festgelegt wird. Diese „Securities“ geben Acht, dass die Touristen sich nicht verlaufen oder die Gruppe verlieren. Sie sind frei schaffend, und erhalten am Ende der Tour von jedem Touristen ein Trinkgeld als Dankeschön. Bei diesem Ausflug lernten wir, dass es sinnvoll ist viel Kleingeld mit sich zu tragen, und dies am besten in der vorderen Hosentasche, so dass man nie gezwungen wird seine Geldbörse zu öffnen. Das Mittagessen in Tetouan war sehr schmackhaft und wurde mit dem traditionellen Minztee abgerundet. Die Zubereitung dieses Tees braucht über zwei Stunden Zeit. Der Fotograf, welcher in Tetouan Fotos von uns anfertigte, begleitete den Bus auf der Rückfahrt und verkaufte die Fotografien an die Reisegruppe. Die Qualität war mittelmäßig, aber man hatte die Möglichkeit ein Foto zu erhalten auf dem der Ehepartner auch mit abgebildet war. Der Preis von zwei Euro pro Bild war moderat.


5. Reisetag: 20.08.2014
Den Hafen sowie die Stadt Malaga besuchten wir nicht. Der Bus brachte uns an diesem Tag zum Felsen von Gibraltar mit seinen Attraktionen. Nach dem Grenzübergang stehen nur noch kleine Busse zur Verfügung, so dass man umsteigen muss. Die Busfahrer erläuterten einiges in Englisch, aber die meisten Informationen erhielt man deutschsprachig von einem Tonband.
Die Tropfsteinhöhle ist sehr schön. Leider wurden einige der Stalagtiten und Stalagniten gekürzt, so dass in der Mitte eine große Bühne entstehen konnte. Für die Entdeckung der Höhle war die Zeit etwas knapp bemessen. Der Affenfelsen ist natürlich die Touristenattraktion schlechthin. Wie die Affen nach Gibraltar kamen, kann bis heute niemand sagen. Sie sind inzwischen an den Menschen gewöhnt und lassen sich wunderbar fotografieren.
Während unserer zwei stündigen Pause entdeckten wir das älteste Gasthaus von Gibraltar. Es war dort gemütlich und lecker. Der Schaufensterbummel fiel etwas kurz aus, was aber für den Geldbeutel recht gut war, da in einer zollfreien Einkaufszone doch einige Dinge verlockend sein können. Die Geschäfte tolerieren die Zahlung mit Euro, können aber nicht immer große Scheine wechseln. Die Rückfahrt zum Schiff erfolgte in einvernehmlichem Schweigen.
Das Abendessen auf dem Schiff war immer wieder lecker und abwechslungsreich. Jeder Geschmacksrichtung wurde Genüge getan.


6. Reisetag: 21.08.2014
Carthagena wollten wir mit einem Ausflug zu Fuß erkunden. Dieser Ausflug wurde storniert. So beschlossen wir selbst einen kleinen Rundgang durch die Stadt zu unternehmen. Von unserem Anlegeplatz im Hafen lief man ca. 3 Minuten in die Altstadt. Wir besuchten zuerst das Castillo. Die Aussichtsplattform bot einen wunderbaren Blick über die Stadt. Wir schauten erst Richtung Hafen, dann in die Altstadt, und legten die Route des Spazierganges fest. Die Kathedrale durfte auf unserer Stippvisite natürlich nicht fehlen, wurde aber ab 13.00 Uhr abgeschlossen.
Auch einige andere Geschäfte blieben während der Zeit der Siesta zu. Allerdings kauften wir in Carthagena das erste Mal richtig ein. Meinen Mann musste ich etwas einbremsen da die Koffer nur ein bestimmtes Füllungsvolumen aufwiesen und die Gepäckstücke auf eines pro Person beschränkt waren. Das Mittagessen fiel an diesem Tag aus, aber wir entdeckten gegenüber dem Rathaus eine super Chocolaterie. Es war einfach nur lecker. Am Rand der Fußgängerzone fanden sich auch kleine Cafes mit einem Angebot von Tapas, Kaffee und Eis.
Den Abend verbrachten wir in aller Ruhe auf dem Schiff. Die Bars boten Cocktails an, im Theater gab es eine Vorführung und der Fotoshop hielt wieder eine ganze Menge tolle Fotografien bereit.

7. Reisetag: 22.08.12014
Die Reise ging dem Ende entgegen. Valencia stand auf dem Programm. Eine Stadt, die Neu und Alt ineinander vereint. Im ehemaligen Flussbett der Stadt überraschte uns eine wunderschöne moderne Architektur sowie eine parkähnliche Anlage. Das Ozeaneum bezauberte mit einer enormen Vielfalt an Meerestieren und einer wunderbaren Delphinshow. Die Altstadt mit der Kathedrale, welche wir aus zeitlichen Gründen nicht innen besichtigen konnten, der Markthalle sowie den Stadttoren zeigten uns Epochen der Geschichte. Der Aufenthalt in der Markthalle von einer dreiviertel Stunde war recht reichlich bemessen. Es war interessant, konnte uns aber nicht überzeugen, denn wir hatten schon schönere Markthallen besichtigt. Auf der Rückfahrt zum Schiff besuchten wir noch den „futuristischen Stadtteil“ im ehemaligen Flussbett. Es war fantastisch, zu sehen was man heute alles errichten kann.

8. Reisetag: 23.08.2014
Um sechs Uhr legte das Schiff in Palma de Mallorca an. Die Kabinen standen den Gästen bis neun Uhr zur Verfügung. Wir nutzten das Angebot des Hafen Check In (kostenpflichtig 15,70 Euro pro Person) und begaben uns kurz nach sieben Uhr in das Hafenterminal um unsere Koffer aufzugeben und die Flugtickets entgegen zu nehmen. Die Koffer waren gut verstaut und standen nicht unbeaufsichtigt im Hafenterminal. Nach einem ausgiebigen Frühstück verließen wir das Schiff für unseren letzten Ausflug auf dieser Reise. Mit dem Bus fuhr die Reisegruppe nach Soller. Eine kleine wunderbare Stadt inmitten von Olivenhainen, Orangenbäumen und Bergen. In Soller besichtigten wir eine Finca, in der noch traditionell Olivenöl gepresst wird. Eine Kostprobe dieser Köstlichkeit sowie frisch gepresster Orangensaft erwartete uns nach dem Rundgang durch die Ölverarbeitung. Man konnte das Olivenöl auch käuflich erwerben, allerdings war dann zu beachten, dass es eine Beschränkung der Flaschengröße im Handgepäck gibt. Soller zeigte sich von seiner schönsten Seite mit einem Fest zum Gedenken an einen Heiligen. Es war Markt in der ganzen Stadt. Mehrer Stände boten frisch gepressten Saft für nur einen Euro an. Die Säfte sind lecker und frisch. Mit dem „Roten Blitz“ (warum auch immer wir ihn so nennen, denn er ist holzfarben) fuhren wir zurück nach Palma de Mallorca. Auf dem Schiff angekommen, konnten wir noch eine Kleinigkeit zu Mittag essen. Bis zur Abfahrt in Richtung Flughafen saßen wir in den Relaxstühlen auf Deck. Es wurde nicht langweilig, denn wir schwelgten ein wenig in Erinnerungen oder genossen einfach die Ruhe. Um 17.30 Uhr brachte uns ein Shuttlebus zum Flughafen. Den Check In hatten wir schon hinter uns, so dass es nur noch durch den Zoll ging. Danach bummelten wir ein wenig durch die Läden in Richtung Abfluggate. Auch dieser Flug startete pünktlich und brachte uns in ein kaltes, verregnetes München zurück.

 

Alle Bild und Textrechte Mario Landgraf (Primaschiffe.de) von KD 3320

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Telefon: +49 37381 97 20
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AIDAvita 16.-23.08.2014 Mittelmeer

AIDAvita Mittelmeer
Reisebericht 15.08.2014 – 23.08.2014
Routenverlauf: Mittelmeer  Palma de Mallorca – Seetag – Cadiz – Tanger – Malaga – Carthagena – Valencia – Palma de Mallorca


15.08.2014
Mit dem PKW fuhren wir nach München und nutzten den Abend Check In von Air Berlin zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr. Es war recht entspannt, da wir kurz vor 18.00 Uhr am Check In Schalter ankamen. Hinter uns bildete sich zunehmend eine Schlange von Menschen, welche dann eine längere Wartezeit in Kauf nehmen mussten. Die Kosten für den genutzten Service von je 5,– Euro pro Person zahlten wir direkt am Schalter. Nachdem wir unsere Koffer abgegeben hatten, konnten wir in aller Ruhe den Abend genießen und ein paar Stunden schlafen.

1. Reisetag: 16.08.2014 Mittelmeer
Am Vormittag wurden wir zum Flughafen gefahren, wo die Ankunft eine halbe Stunde vor Abflug im Terminal gewünscht war. Das Einchecken ging recht schnell, so dass der Flug planmäßig um 5.55 Uhr starten konnte. Ein kleiner Imbiss verkürzte uns die Flugzeit von knapp zwei Stunden. In Palma de Mallorca gelandet, nahmen wir unsere Koffer entgegen und verließen das Flughafengebäude. Die Mitarbeiter von AIDA erwarteten uns vor dem Ausgang. Sie zeigten uns den Weg zum Shuttlebus und verluden das Gepäck, welches am Nachmittag in unserer Kabine stand. Der Bus brachte uns zum Schiffsterminal. Dort erhielten wir unsere Bordkarten, und gingen in aller Ruhe frühstücken. Einen Ausflug buchten wir nicht, da der Beginn der Ausflüge vor unserer Ankunftszeit lag bzw. das Wetter sehr regnerisch war.
Ab elf Uhr fuhren die Shuttlebusse (6,– Euro pro Person) zwischen dem Schiff und der Altstadt erst halbstündig und später stündlich. Diesen Service nutzten wir. Ein Bummel durch die Straßen von Palma de Mallorca ist auf jeden Fall empfehlenswert, auch wenn uns das Wetter nicht wohl gesonnen war an diesem Tag. Ab ca. 14.30 Uhr stand uns die Kabine zur Verfügung. Die Restaurants des Schiffes öffneten auch an diesem Tag zum Mittag, zum Kaffee sowie zum Abendessen.
Bevor das Schiff den Hafen verlies, stand ganz am Anfang des Urlaubs die Seenotrettungsübung. Jeder Passagier muss daran teilnehmen, und wenn alle pünktlich dieser Pflicht nachkommen, ist auch ein schnelles Ende in Sicht. Nach dem Ablegen in Palma de Mallorca fand auf dem Pooldeck die „sail away show Holiday“ statt.

2. Reisetag: 17.08.2014
Ein Tag zum Entspannen. Den ganzen Tag umgab uns Wasser. Der Pool wurde rege genutzt, aber auch andere Aktivitäten waren möglich. Zum einen konnte man seine Fitness aufbessern, indem man einen Tag im Fitnessbereich einlegte. Es konnte relaxt werden oder im SPA Bereich eine Massage genossen. Wir besuchten einen Kochkurs (zuzahlungspflichtig), in dem wir zwar nicht selbst kochen durften, aber doch den einen oder anderen Kniff erlernten. Das zubereitete Drei-Gänge-Menü war sehr schmackhaft und wird sicherlich zu Hause einmal nachgekocht. Als kleine Überraschung erhielten wir zum Ende des Kurses ein AIDA Kochbuch sowie eine AIDA Kochschürze. Danach nutzten wir die freie Zeit in unserer sehr geräumigen Kabine für eine kleine Mittagsruhe. Glücklicherweise wohnten wir, für den Zeitraum unseres Schiffsaufenthaltes, in einer Kabine für drei Personen, was uns ein Sofa zur Verfügung stellte, auf dem wir oft unsere Zeit mit einem Buch verbrachten. Was, wie immer auf einem Schiff, etwas gewöhnungsbedürftig war, dass der Fön zum Haare trocknen nicht im Bad, sondern im Schub unter dem Fernseher zu finden ist. Die Straße von Gibraltar erlebten wir in dieser Nacht leider nicht, da uns vier Uhr am Morgen doch etwas zu früh zum Aufstehen war.


3. Reisetag: 18.08.2014
Am Morgen legte das Schiff in Cadiz an. Wir hatten schon zu Hause unsere Ausflüge vorgebucht, so dass uns der Bus an diesem Tag nach Sevilla brachte. Der Treffpunkt war immer in einer der Bars auf dem Schiff. Dort wurden wir von einem Scout erwartet, bei dem man sich anmeldete, und der einen zum Bus begleitete. Die Fahrt nach Sevilla dauerte knapp zwei Stunden. Wir erkundeten Sevilla zu Fuß, geführt durch einen deutschsprachigen Reiseleiter, mit einem Besuch der Kathedrale und des Königspalastes. Einen kleinen Bummel durch die Gassen sowie eine kurze Eispause genossen wir bei sonnigem Wetter.
Die freie Zeit von 45 Minuten brachte uns eine spanische Wahrsagerin ein, welche mit einem Honorar von fünf Euro die Zukunft aus der Hand las. Da wir nur die Hälfte der Zukunft deuten konnten und die Honorarforderung erst am Ende zur Sprache kam, hatte sie mit uns kein gutes Einkommen, denn wir hatten kein einzelnes Geld einstecken. Sie fand dies nicht so lustig, aber wir wissen jetzt immerhin, dass unser Leben einmal von drei Kindern bestimmt wird, die wir wohl aus Altersgründen gar nicht mehr bekommen können. Der Bus fuhr mit uns weiter zum spanischen Platz von Sevilla, der uns imponierte und durch seine Größe beeindruckte. Hier war die Zeit etwas knapp bemessen, so dass nur ein kurzer Rundgang möglich war. Allerdings würden wir jedem Besucher von Sevilla empfehlen sich diesen Platz anzuschauen. Er ist wunderschön.
Die Rückfahrt verlief recht schweigsam, da alle Beteiligten müde waren. Auf unseren Ausflügen stellten wir immer wieder fest, dass es wichtig ist genügend Wasser mit sich zu führen sowie bequeme Schuhe zu tragen. Die Rundgänge sind nicht immer auf ebenen Wegen.

4. Reisetag 19.08.2014
In der Nacht fuhr das Schiff wieder, und wir konnten uns erholen für den nächsten Ausflug. Eine Stunde Zeitverschiebung brachte uns eine längere Erholungsphase, was sich in der folgenden Nacht aber wieder ausglich. Die Reise ging nach Tanger und weiter nach Tetouan. Beide Städte besitzen ein ganz eigenes Flair. In Tanger wird im Hafenbereich sehr viel gebaut, es wirkt dort absolut europäisch. In der Altstadt sind die Händler mit ihren Ständen, ihren kleinen Werkstätten, und es ist das Gefühl von Orient noch erhalten. Der Spaziergang durch die Altstadt von Tanger und auch von Tetouan ist nur mit einem ortskundigen Reiseleiter sinnvoll. Die vielen kleinen Gassen verwirren einen Touristen, und es gibt keine Wegweiser. Die Reisegruppen wurden nicht nur von einem Reiseleiter begleitet, sondern auch von ortskundigen „Securities“. Eine Maßnahme, welche von den Ortsvorstehern festgelegt wird. Diese „Securities“ geben Acht, dass die Touristen sich nicht verlaufen oder die Gruppe verlieren. Sie sind frei schaffend, und erhalten am Ende der Tour von jedem Touristen ein Trinkgeld als Dankeschön. Bei diesem Ausflug lernten wir, dass es sinnvoll ist viel Kleingeld mit sich zu tragen, und dies am besten in der vorderen Hosentasche, so dass man nie gezwungen wird seine Geldbörse zu öffnen. Das Mittagessen in Tetouan war sehr schmackhaft und wurde mit dem traditionellen Minztee abgerundet. Die Zubereitung dieses Tees braucht über zwei Stunden Zeit. Der Fotograf, welcher in Tetouan Fotos von uns anfertigte, begleitete den Bus auf der Rückfahrt und verkaufte die Fotografien an die Reisegruppe. Die Qualität war mittelmäßig, aber man hatte die Möglichkeit ein Foto zu erhalten auf dem der Ehepartner auch mit abgebildet war. Der Preis von zwei Euro pro Bild war moderat.


5. Reisetag: 20.08.2014
Den Hafen sowie die Stadt Malaga besuchten wir nicht. Der Bus brachte uns an diesem Tag zum Felsen von Gibraltar mit seinen Attraktionen. Nach dem Grenzübergang stehen nur noch kleine Busse zur Verfügung, so dass man umsteigen muss. Die Busfahrer erläuterten einiges in Englisch, aber die meisten Informationen erhielt man deutschsprachig von einem Tonband.
Die Tropfsteinhöhle ist sehr schön. Leider wurden einige der Stalagtiten und Stalagniten gekürzt, so dass in der Mitte eine große Bühne entstehen konnte. Für die Entdeckung der Höhle war die Zeit etwas knapp bemessen. Der Affenfelsen ist natürlich die Touristenattraktion schlechthin. Wie die Affen nach Gibraltar kamen, kann bis heute niemand sagen. Sie sind inzwischen an den Menschen gewöhnt und lassen sich wunderbar fotografieren.
Während unserer zwei stündigen Pause entdeckten wir das älteste Gasthaus von Gibraltar. Es war dort gemütlich und lecker. Der Schaufensterbummel fiel etwas kurz aus, was aber für den Geldbeutel recht gut war, da in einer zollfreien Einkaufszone doch einige Dinge verlockend sein können. Die Geschäfte tolerieren die Zahlung mit Euro, können aber nicht immer große Scheine wechseln. Die Rückfahrt zum Schiff erfolgte in einvernehmlichem Schweigen.
Das Abendessen auf dem Schiff war immer wieder lecker und abwechslungsreich. Jeder Geschmacksrichtung wurde Genüge getan.


6. Reisetag: 21.08.2014
Carthagena wollten wir mit einem Ausflug zu Fuß erkunden. Dieser Ausflug wurde storniert. So beschlossen wir selbst einen kleinen Rundgang durch die Stadt zu unternehmen. Von unserem Anlegeplatz im Hafen lief man ca. 3 Minuten in die Altstadt. Wir besuchten zuerst das Castillo. Die Aussichtsplattform bot einen wunderbaren Blick über die Stadt. Wir schauten erst Richtung Hafen, dann in die Altstadt, und legten die Route des Spazierganges fest. Die Kathedrale durfte auf unserer Stippvisite natürlich nicht fehlen, wurde aber ab 13.00 Uhr abgeschlossen.
Auch einige andere Geschäfte blieben während der Zeit der Siesta zu. Allerdings kauften wir in Carthagena das erste Mal richtig ein. Meinen Mann musste ich etwas einbremsen da die Koffer nur ein bestimmtes Füllungsvolumen aufwiesen und die Gepäckstücke auf eines pro Person beschränkt waren. Das Mittagessen fiel an diesem Tag aus, aber wir entdeckten gegenüber dem Rathaus eine super Chocolaterie. Es war einfach nur lecker. Am Rand der Fußgängerzone fanden sich auch kleine Cafes mit einem Angebot von Tapas, Kaffee und Eis.
Den Abend verbrachten wir in aller Ruhe auf dem Schiff. Die Bars boten Cocktails an, im Theater gab es eine Vorführung und der Fotoshop hielt wieder eine ganze Menge tolle Fotografien bereit.

7. Reisetag: 22.08.12014
Die Reise ging dem Ende entgegen. Valencia stand auf dem Programm. Eine Stadt, die Neu und Alt ineinander vereint. Im ehemaligen Flussbett der Stadt überraschte uns eine wunderschöne moderne Architektur sowie eine parkähnliche Anlage. Das Ozeaneum bezauberte mit einer enormen Vielfalt an Meerestieren und einer wunderbaren Delphinshow. Die Altstadt mit der Kathedrale, welche wir aus zeitlichen Gründen nicht innen besichtigen konnten, der Markthalle sowie den Stadttoren zeigten uns Epochen der Geschichte. Der Aufenthalt in der Markthalle von einer dreiviertel Stunde war recht reichlich bemessen. Es war interessant, konnte uns aber nicht überzeugen, denn wir hatten schon schönere Markthallen besichtigt. Auf der Rückfahrt zum Schiff besuchten wir noch den „futuristischen Stadtteil“ im ehemaligen Flussbett. Es war fantastisch, zu sehen was man heute alles errichten kann.

8. Reisetag: 23.08.2014
Um sechs Uhr legte das Schiff in Palma de Mallorca an. Die Kabinen standen den Gästen bis neun Uhr zur Verfügung. Wir nutzten das Angebot des Hafen Check In (kostenpflichtig 15,70 Euro pro Person) und begaben uns kurz nach sieben Uhr in das Hafenterminal um unsere Koffer aufzugeben und die Flugtickets entgegen zu nehmen. Die Koffer waren gut verstaut und standen nicht unbeaufsichtigt im Hafenterminal. Nach einem ausgiebigen Frühstück verließen wir das Schiff für unseren letzten Ausflug auf dieser Reise. Mit dem Bus fuhr die Reisegruppe nach Soller. Eine kleine wunderbare Stadt inmitten von Olivenhainen, Orangenbäumen und Bergen. In Soller besichtigten wir eine Finca, in der noch traditionell Olivenöl gepresst wird. Eine Kostprobe dieser Köstlichkeit sowie frisch gepresster Orangensaft erwartete uns nach dem Rundgang durch die Ölverarbeitung. Man konnte das Olivenöl auch käuflich erwerben, allerdings war dann zu beachten, dass es eine Beschränkung der Flaschengröße im Handgepäck gibt. Soller zeigte sich von seiner schönsten Seite mit einem Fest zum Gedenken an einen Heiligen. Es war Markt in der ganzen Stadt. Mehrer Stände boten frisch gepressten Saft für nur einen Euro an. Die Säfte sind lecker und frisch. Mit dem „Roten Blitz“ (warum auch immer wir ihn so nennen, denn er ist holzfarben) fuhren wir zurück nach Palma de Mallorca. Auf dem Schiff angekommen, konnten wir noch eine Kleinigkeit zu Mittag essen. Bis zur Abfahrt in Richtung Flughafen saßen wir in den Relaxstühlen auf Deck. Es wurde nicht langweilig, denn wir schwelgten ein wenig in Erinnerungen oder genossen einfach die Ruhe. Um 17.30 Uhr brachte uns ein Shuttlebus zum Flughafen. Den Check In hatten wir schon hinter uns, so dass es nur noch durch den Zoll ging. Danach bummelten wir ein wenig durch die Läden in Richtung Abfluggate. Auch dieser Flug startete pünktlich und brachte uns in ein kaltes, verregnetes München zurück.

 

Alle Bild und Textrechte Mario Landgraf (Primaschiffe.de) von KD 3320


Quelle: https://primaschiffe.de/
Stand: 25.11.20 um 08:11 Uhr