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AIDAblu Silvester vor Funchal 26.12.15 – 02.01.2016

1 Wallfahrtskirche Candelaria 2 Wallfahrtskirche Candelaria 3 Wallfahrtskriche Candelaria Reisebericht AIDAblu 26.12.2015 – 02.01.2016 Silvester vor Funchal Gran Canria – Teneriffa – Fuerteventura – Lanzarote – Seetag – Funchal – Seetag – Gran Canaria 5 Giftgarten 6 Pyramiden ++++++ 1. Tag = Anreisetag Von zu Hause fuhren wir mit dem Auto nach München. Auf dem Flughafen angekommen, begannen wir mit dem Prozedere des Eincheckens, was uns auf Grund der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen 1 ½ Stunden Zeit kostete. Den Flug erreichten wir pünktlich und starteten bei recht schönem Wetter in München. Nach gut 4 Stunden Flug, incl. einer Stunde Zeitverschiebung landeten wir am Abend in Gran Canaria. Nachdem wir unser Gepäck entgegen genommen hatten, verließen wir das Flughafengebäude und wurden von Mitarbeitern der Reederei zu unserem Shuttlebus geführt. Das Gepäck wurde für uns in den Bus eingeladen und ab diesem Moment brauchten wir uns nicht mehr zu kümmern. Am späteren Abend standen die Koffer vor unserer Kabine bereit. Der Check Inn am Schiff verlief ohne größere Verzögerung. Wir hinterlegten die Kreditkartendaten, erhielten die Bordkarte und konnten unsere Kabine beziehen. Von Gran Canaria sahen wir an diesem Tag nicht viel. Die notwendige Seenotrettungsübung fand kurz vor dem Auslaufen des Schiffes statt. Dieses Mal waren auch alle Mitreisenden vernünftig und es zog sich nicht unnötig in die Länge. Am späteren Abend besuchten wir die Sail Away Feier an Bord und begannen unsere Reise mit einem Glas Sekt in der Hand. (Eine Anreise nach München zum Flughafen mit dem Zug wäre möglich gewesen, aber auf Grund der benötigten Zeit von mindestens 7 Stunden, entschieden wir uns für die Autobahn.) 7 Pyramiden 8 Casa Santa Maria ++++++++++ 2. Tag = Santa Cruz, Teneriffa Bei sonnigem Wetter und ca. 23 Grad Tagestemperatur starteten wir unseren Halbtagesausflug zu den verborgenen Schätzen von Teneriffa. Die Busfahrt führte uns zuerst nach Candelaria, wo wir die Wallfahrtskirche besichtigten und einen kleinen Spaziergang durch den Ort unternahmen. Weiter fuhren wir zu den Pyramiden von Teneriffa und dem Giftgarten, welcher sich an die Pyramiden anschließt. Nach einer sehr interessanten Führung und einer Multivision Show über Thor Heyderdahl tranken wir einen typischen kanarischen Kaffee mit Milch, Kaffee, Kondensmilch, Zimt und einem Likör. Ein kleiner Spaziergang durch die komplette Anlage der Pyramiden rundete diesen Ausflug ab. Das Mittagessen nahmen wir auf dem Schiff ein. Am Nachmittag bummelten wir allein durch die Straßen von Santa Cruz. Eine Altstadt fanden wir nicht, aber eine schöne Einkaufsstraße mit Restaurants und Geschäften. Vom Schiff bis in die Stadt lief man ca. 1,5 km. Vor dem Abendessen besuchten wir noch das Theatrium und erfuhren einige private Dinge über die Stars an Bord. Im Anschluss genossen wir ein wunderbares Buffet in einem der Restaurants auf dem Schiff. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ 9 Casa Santa Maria 10 Fuerteventura > 3. Tag = Puerto del Rosario, Fuerteventura Auf Fuerteventura entschieden wir uns für die große Inselrundfahrt. Wir starteten an diesem Tag recht früh bei sonnigen 22 Grad. Mit dem Bus erkundeten wir die Insel. Bei mehreren Fotostopps konnten wunderbare Fotografien entstehen, und ich war froh, dass ich beide Weitwinkelobjektive mit hatte, so dass ich auch weiter entfernte Dinge fotografieren konnte. In der Casa Santa Maria in Betancuria, der ehemaligen Inselhauptstadt, wurden uns in einer Multivision Show wunderschöne Landschaftsaufnahmen gezeigt. Wir sahen alle Facetten der möglichen Wettergebilde auf der Insel. Im Anschluss konnten wir verschiedene Marmeladen und Knoblauchsoßen testen. Die Tomatenmarmelade war für uns überraschend gut, mit einem Geschmack den man nicht beschreiben kann, aber getestet haben sollte. Zudem sahen wir die alten Inseltypischen Handwerksberufe. Die Weiterfahrt führte uns in eine kleine Taverne wo wir ein Vier-Gänge-Menü genießen konnten. Die Suppen waren nicht ganz nach unserem Geschmack, aber die anderen Speisen entsprachen unseren Erwartungen. Der Besuch einer Aloe Vera Farm war interessant, allerdings kauften wir hier keine Produkte, da eine Internetbestellung von zu Hause aus auch möglich ist. Die Fahrt mit dem Bus führte uns weiter in ein Windmühlenmuseum. Hier lernten wir die typische Inselspezialität Gofio kennen. Gofio ist ein geröstetes Weizen- oder Maismehl und wird mit Öl, Wasser, Milch, Zucker oder Salz vermengt. Man muss es nicht in den Backofen geben, sondern kann es gleich nach dem Vermengen essen. Sehr lecker und sättigend. Die Einheimischen nutzen es oft, wenn unvorhergesehene Gäste kommen, als Snack. Den Abend verbrachten wir erneut mit dem Besuch der schiffseigenen Show Samsara und dem anschließenden Abendessen. 11 Fuerteventura 12 Fuerteventura >> 4. Tag = Arrecife, Lanzarote An diesem Tag wurden wir wieder zu Kindern. Der Bus brachte uns ein Stück in `s Landesinnere, wo ein Buggy Ausflug uns den Tag versüßen sollte. Es versprach eine witzige Abwechslung zu werden. Auf diesem Trip benötigt man allerdings alte Kleidung, einen Kopfschutz, eine große Sonnenbrille sowie ein Tuch vor Mund und Nase. Man hat viel Spaß, aber es ist eine sehr staubige Angelegenheit mit Klamotten, die im Anschluss ohne Waschmaschinenwäsche nicht mehr zu nutzen sind. Nach einer kurzen Einweisung in Deutsch, begann die geführte Tour. Die Fahrt führte uns über Stock und Stein, mit zwei kleinen Zwischenstopps bei denen allerdings keine großen Sehenswürdigkeiten zu entdecken waren. Während der Zeit im Buggy sieht man viel Natur und die abwechslungsreiche Vegetation der Insel, aber es ist nicht möglich zu fotografieren. Selbst die Tasche welche man auf diesem Ausflug dabei hat, muss danach gewaschen werden. Die Guides sprechen größtenteils Englisch. Nach unserer Rückkehr auf dem Schiff benötigten wir dringend eine Dusche und frische Klamotten. Den Nachmittag verbrachten wir mit Relaxen auf dem Schiff. Der Besuch von Arrecife war nur sinnvoll, wenn man mit dem Shuttle in die Stadt fuhr. Zum Laufen war die Entfernung zu groß. Den Abend ließen wir ruhig ausklingen. 13 Molino 14 Lanzarotta Buggy >>>>>>>>>>>>> 5. Tag = Seetag Auf dem Schiff werden an diesen Tagen viele Aktivitäten angeboten. Ein Sushi-Kurs, ein Kochkurs, der Besuch der Küche des Rosini, eine Veranstaltung im Blumenladen usw. Dummerweise ging es mir an diesem Tag nicht so besonders gut. So dass wir uns nur ein wenig Relaxen gönnten. Die Tablette gegen Reisekrankheit half zwar, aber es war trotzdem ein ruhiger Tag mit Lesen auf Deck 5, ein wenig im Strandkorb sitzen auf Deck 12 und Essen. In der Tat ist es auf diesen Kreuzfahrten so, dass man immer mindesten 2 kg Körpergewicht zulegt, wenn man nicht aufpasst. An Seetagen habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht zumindest eine Stunde des Tages im Fitnessraum zu verbringen. Allerdings war dieses Mal keine Fitness drin. Das Schiff schaukelte mir zu sehr. Am Abend besuchten wir das Theatrium und sahen die Show „Can you feel it“. Es war dennoch ein schöner Tag. 15 Lanzarotte 16 Lanzarotte >>> 6. Tag = Funchal, Madeira Da es am vorherigen Tag mit der Fitness nicht so gut aussah, entschieden wir uns auf Madeira eine Levada Wanderung mit zu machen. Der Bus brachte uns bei strömenden Regen in `s Landesinnere. Ein Stück außerhalb von Funchal ließ der Regen zwar nach, aber die Bäume waren sehr nass und die Wege ein wenig rutschig. Die Natur entschädigte uns allerdings für die Regentropfen. Überall entdeckten wir blühende Pflanzen. Der Weg führte uns durch Eukalyptus- und Lorbeerwälder mit herrlichen Ausblicken. Auch wenn die Wanderung sich als etwas längerer Spaziergang mit einer kleinen Pause entpuppte, bei der man Poncha, Kaffee oder Bananen kaufen konnte, war es eine gelungene Abwechslung. Nach der zweiten Etappe stiegen wir wieder in den Bus, welcher uns zu einer Ponchaprobe brachte. (Poncha ist landestypisch: Zuckerrohrschnaps, Honig, frisch gepresster O´saft oder Zitronensaft) In diesem Gebäude konnte man im Keller die Korbflechter bei der Arbeit beobachten oder auch einige inseltypische Spezialitäten und Korbwaren erwerben. Nach 45 Minuten fuhren wir mit dem Bus zurück zum Schiff. Es war das zweite Mal, dass wir unsere Klamotten nicht mehr tragen konnten, nachdem wir auf dem Schiff zurück waren. (Schlamm verkrustet landeten sie im Wäschebeutel) Den Nachmittag verbrachten wir in Funchal. Der Fußweg in die Stadt dauerte vom Schiff ca. 15 Minuten. Die Markthalle hatte zwar an diesem Tag schon geschlossen, da es Silvester war, aber wir bummelten durch die kleinen Gassen und Straßen. Wir entdeckten schöne Aussichtspunkte und kauften uns eine Tüte Maroni. Inzwischen schien die Sonne, so dass wir in aller Ruhe unseren „verdienten“ Kaffee vor einem kleinen Restaurant genießen konnten. Selbstverständlich besuchten wir auch den Weihnachtsmarkt in Funchal. Es gab Poncha, gutes Essen und einen wunderschönen Weihnachtsberg. Die Grippe war ebenfalls sehr sehenswert. Weihnachten dauert auf den kanarischen Inseln bis zum 06.01. Erst am 06. Januar erhalten die Kinder hier ihre Weihnachtsgeschenke. Auf Madeira kann man sich den Tag auch allein gestalten, sollte man mal keine Lust auf einen Ausflug haben, der von AIDA organisiert ist. Nicht weit vom Schiff findet man die regionalen Anbieter für Schiffstouren oder Ausflüge. Am Abend genossen wir das 8-gängige Silvestermenü im Rosini. Wir hatten Glück, dass nicht alle reservierten Tische in Anspruch genommen wurden. Bei unserem Reservierungsversuch am zweiten Tag auf der AIDAblu hatten wir kein Glück. Es war alles ausgebucht, und das schon seit einem Jahr. Am Tag vor Silvester erhielten wir dann aber doch die Bestätigung für einen Tisch. Nach dem Abendessen begaben wir uns auf Deck 12. Schauten bei wolkenfreien Himmel über Funchal und beobachteten die anderen Schiffe. Kurz nach 24 Uhr begann das Feuerwerk. Es war beeindruckend. Von vielen Stellen auf der Insel wurden die Raketen gleichzeitig entzündet. Insgesamt dauerte das Spektakel mehrere Minuten. >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 17 Lanzarotte 18 Levada Wanderung >>> 7. Tag = Seetag Dies wurde wieder einmal ein Tag zum Relaxen. Erst schliefen wir aus, um die Stunden der vergangenen Nacht aus zu gleichen. Auch an diesem Tag wurden wieder viele Aktivitäten auf dem Schiff angeboten. Wir hatten aber Urlaub und erholten uns. Lesen, Sonnen, Essen waren doch Abwechslung genug oder? Der Tag verging auch ohne viel zu tun. Nach dem Abendessen dann noch die Lasershow und die Verabschiedung durch den Kapitän. Wunderbar! Die Koffer stellten wir dann vor dem zu Bettgehen vor die Kabinentür, und so mussten wir uns am nächsten Morgen nicht um den Transport kümmern. >>>>>>>>>>>>>>>>> 19 Levada Wanderung 20 Levada Wanderung >>> 8. Tag = Abreisetag Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Abreise. Da unser Flugzeug aber erst am Abend startete und der Shuttle uns gegen 15.30 Uhr zum Flughafen bringen sollte, nutzten wir den Tag um Gran Canaria noch ein wenig besser kennen zu lernen. Wir buchten einen Halbtagesausflug auf die Insel. Start war 8.30 Uhr, was uns sehr entgegen kam, da wir die Kabine eh bis 9 Uhr räumen mussten. Auf Gran Canaria ist die Natur wieder wesentlich abwechslungsreicher und pflanzenfreudiger wie auf manch anderer kanarischen Insel. Gran Canaria ist grün, sonnig und warm. Mit dem Bus erkundeten wir die Insel und lernten ein wenig über die Geschichte. Kurz nach dem Mittag waren wir auf dem Schiff zurück. Wir konnten noch einen Happen essen, und uns dann auf Deck 5 einen Liegestuhl sichern. Mit ein wenig Erzählen und Lesen verging die Zeit recht schnell. Die Shuttleaufrufe kommen immer ca. 15 Minuten vor Start, so dass man genügend Zeit hat seinen Koffer zu holen und in den Bus einzusteigen. Die Koffer stehen in einem separaten Terminal vor dem Schiff. Wir hatten noch einige Kosmetikartikel im Handgepäck, welche ich dann umpackte in den Koffer und ab ging die Fahrt zum Flughafen. Hier dauerte das Einchecken nicht ganz so lang wie in München, so dass wir noch Zeit für einen Kaffe und ein wenig Shopping im Duty free hatten. Wir kauften uns noch einige Kleinigkeiten als Mitbringsel und bestiegen das Flugzeug für die Rückkehr. Wichtig war in unserem Fall warme Kleidung im Handgepäck, denn in München lag Schnee und es gab Minusgrade. Wir landeten Mitternacht in München, übernachteten noch dort und fuhren am nächsten Tag entspannt mit dem Auto zurück. 21 Baumfarn 22 Levada Wanderung 23 Levadawanderung 24 Blick in die Bucht 25 Funchal 26 Feuerwerk 27 Gran Canaria 28 Gran Canaria 29 Markthalle Las Palmas 30 Cathedrale 31 Hotel Las Palmas 32 Blick auf Hafen 4 Giftgarten

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AIDAblu Silvester vor Funchal 26.12.15 – 02.01.2016

1 Wallfahrtskirche Candelaria 2 Wallfahrtskirche Candelaria 3 Wallfahrtskriche Candelaria Reisebericht AIDAblu 26.12.2015 – 02.01.2016 Silvester vor Funchal Gran Canria – Teneriffa – Fuerteventura – Lanzarote – Seetag – Funchal – Seetag – Gran Canaria 5 Giftgarten 6 Pyramiden ++++++ 1. Tag = Anreisetag Von zu Hause fuhren wir mit dem Auto nach München. Auf dem Flughafen angekommen, begannen wir mit dem Prozedere des Eincheckens, was uns auf Grund der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen 1 ½ Stunden Zeit kostete. Den Flug erreichten wir pünktlich und starteten bei recht schönem Wetter in München. Nach gut 4 Stunden Flug, incl. einer Stunde Zeitverschiebung landeten wir am Abend in Gran Canaria. Nachdem wir unser Gepäck entgegen genommen hatten, verließen wir das Flughafengebäude und wurden von Mitarbeitern der Reederei zu unserem Shuttlebus geführt. Das Gepäck wurde für uns in den Bus eingeladen und ab diesem Moment brauchten wir uns nicht mehr zu kümmern. Am späteren Abend standen die Koffer vor unserer Kabine bereit. Der Check Inn am Schiff verlief ohne größere Verzögerung. Wir hinterlegten die Kreditkartendaten, erhielten die Bordkarte und konnten unsere Kabine beziehen. Von Gran Canaria sahen wir an diesem Tag nicht viel. Die notwendige Seenotrettungsübung fand kurz vor dem Auslaufen des Schiffes statt. Dieses Mal waren auch alle Mitreisenden vernünftig und es zog sich nicht unnötig in die Länge. Am späteren Abend besuchten wir die Sail Away Feier an Bord und begannen unsere Reise mit einem Glas Sekt in der Hand. (Eine Anreise nach München zum Flughafen mit dem Zug wäre möglich gewesen, aber auf Grund der benötigten Zeit von mindestens 7 Stunden, entschieden wir uns für die Autobahn.) 7 Pyramiden 8 Casa Santa Maria ++++++++++ 2. Tag = Santa Cruz, Teneriffa Bei sonnigem Wetter und ca. 23 Grad Tagestemperatur starteten wir unseren Halbtagesausflug zu den verborgenen Schätzen von Teneriffa. Die Busfahrt führte uns zuerst nach Candelaria, wo wir die Wallfahrtskirche besichtigten und einen kleinen Spaziergang durch den Ort unternahmen. Weiter fuhren wir zu den Pyramiden von Teneriffa und dem Giftgarten, welcher sich an die Pyramiden anschließt. Nach einer sehr interessanten Führung und einer Multivision Show über Thor Heyderdahl tranken wir einen typischen kanarischen Kaffee mit Milch, Kaffee, Kondensmilch, Zimt und einem Likör. Ein kleiner Spaziergang durch die komplette Anlage der Pyramiden rundete diesen Ausflug ab. Das Mittagessen nahmen wir auf dem Schiff ein. Am Nachmittag bummelten wir allein durch die Straßen von Santa Cruz. Eine Altstadt fanden wir nicht, aber eine schöne Einkaufsstraße mit Restaurants und Geschäften. Vom Schiff bis in die Stadt lief man ca. 1,5 km. Vor dem Abendessen besuchten wir noch das Theatrium und erfuhren einige private Dinge über die Stars an Bord. Im Anschluss genossen wir ein wunderbares Buffet in einem der Restaurants auf dem Schiff. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ 9 Casa Santa Maria 10 Fuerteventura > 3. Tag = Puerto del Rosario, Fuerteventura Auf Fuerteventura entschieden wir uns für die große Inselrundfahrt. Wir starteten an diesem Tag recht früh bei sonnigen 22 Grad. Mit dem Bus erkundeten wir die Insel. Bei mehreren Fotostopps konnten wunderbare Fotografien entstehen, und ich war froh, dass ich beide Weitwinkelobjektive mit hatte, so dass ich auch weiter entfernte Dinge fotografieren konnte. In der Casa Santa Maria in Betancuria, der ehemaligen Inselhauptstadt, wurden uns in einer Multivision Show wunderschöne Landschaftsaufnahmen gezeigt. Wir sahen alle Facetten der möglichen Wettergebilde auf der Insel. Im Anschluss konnten wir verschiedene Marmeladen und Knoblauchsoßen testen. Die Tomatenmarmelade war für uns überraschend gut, mit einem Geschmack den man nicht beschreiben kann, aber getestet haben sollte. Zudem sahen wir die alten Inseltypischen Handwerksberufe. Die Weiterfahrt führte uns in eine kleine Taverne wo wir ein Vier-Gänge-Menü genießen konnten. Die Suppen waren nicht ganz nach unserem Geschmack, aber die anderen Speisen entsprachen unseren Erwartungen. Der Besuch einer Aloe Vera Farm war interessant, allerdings kauften wir hier keine Produkte, da eine Internetbestellung von zu Hause aus auch möglich ist. Die Fahrt mit dem Bus führte uns weiter in ein Windmühlenmuseum. Hier lernten wir die typische Inselspezialität Gofio kennen. Gofio ist ein geröstetes Weizen- oder Maismehl und wird mit Öl, Wasser, Milch, Zucker oder Salz vermengt. Man muss es nicht in den Backofen geben, sondern kann es gleich nach dem Vermengen essen. Sehr lecker und sättigend. Die Einheimischen nutzen es oft, wenn unvorhergesehene Gäste kommen, als Snack. Den Abend verbrachten wir erneut mit dem Besuch der schiffseigenen Show Samsara und dem anschließenden Abendessen. 11 Fuerteventura 12 Fuerteventura >> 4. Tag = Arrecife, Lanzarote An diesem Tag wurden wir wieder zu Kindern. Der Bus brachte uns ein Stück in `s Landesinnere, wo ein Buggy Ausflug uns den Tag versüßen sollte. Es versprach eine witzige Abwechslung zu werden. Auf diesem Trip benötigt man allerdings alte Kleidung, einen Kopfschutz, eine große Sonnenbrille sowie ein Tuch vor Mund und Nase. Man hat viel Spaß, aber es ist eine sehr staubige Angelegenheit mit Klamotten, die im Anschluss ohne Waschmaschinenwäsche nicht mehr zu nutzen sind. Nach einer kurzen Einweisung in Deutsch, begann die geführte Tour. Die Fahrt führte uns über Stock und Stein, mit zwei kleinen Zwischenstopps bei denen allerdings keine großen Sehenswürdigkeiten zu entdecken waren. Während der Zeit im Buggy sieht man viel Natur und die abwechslungsreiche Vegetation der Insel, aber es ist nicht möglich zu fotografieren. Selbst die Tasche welche man auf diesem Ausflug dabei hat, muss danach gewaschen werden. Die Guides sprechen größtenteils Englisch. Nach unserer Rückkehr auf dem Schiff benötigten wir dringend eine Dusche und frische Klamotten. Den Nachmittag verbrachten wir mit Relaxen auf dem Schiff. Der Besuch von Arrecife war nur sinnvoll, wenn man mit dem Shuttle in die Stadt fuhr. Zum Laufen war die Entfernung zu groß. Den Abend ließen wir ruhig ausklingen. 13 Molino 14 Lanzarotta Buggy >>>>>>>>>>>>> 5. Tag = Seetag Auf dem Schiff werden an diesen Tagen viele Aktivitäten angeboten. Ein Sushi-Kurs, ein Kochkurs, der Besuch der Küche des Rosini, eine Veranstaltung im Blumenladen usw. Dummerweise ging es mir an diesem Tag nicht so besonders gut. So dass wir uns nur ein wenig Relaxen gönnten. Die Tablette gegen Reisekrankheit half zwar, aber es war trotzdem ein ruhiger Tag mit Lesen auf Deck 5, ein wenig im Strandkorb sitzen auf Deck 12 und Essen. In der Tat ist es auf diesen Kreuzfahrten so, dass man immer mindesten 2 kg Körpergewicht zulegt, wenn man nicht aufpasst. An Seetagen habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht zumindest eine Stunde des Tages im Fitnessraum zu verbringen. Allerdings war dieses Mal keine Fitness drin. Das Schiff schaukelte mir zu sehr. Am Abend besuchten wir das Theatrium und sahen die Show „Can you feel it“. Es war dennoch ein schöner Tag. 15 Lanzarotte 16 Lanzarotte >>> 6. Tag = Funchal, Madeira Da es am vorherigen Tag mit der Fitness nicht so gut aussah, entschieden wir uns auf Madeira eine Levada Wanderung mit zu machen. Der Bus brachte uns bei strömenden Regen in `s Landesinnere. Ein Stück außerhalb von Funchal ließ der Regen zwar nach, aber die Bäume waren sehr nass und die Wege ein wenig rutschig. Die Natur entschädigte uns allerdings für die Regentropfen. Überall entdeckten wir blühende Pflanzen. Der Weg führte uns durch Eukalyptus- und Lorbeerwälder mit herrlichen Ausblicken. Auch wenn die Wanderung sich als etwas längerer Spaziergang mit einer kleinen Pause entpuppte, bei der man Poncha, Kaffee oder Bananen kaufen konnte, war es eine gelungene Abwechslung. Nach der zweiten Etappe stiegen wir wieder in den Bus, welcher uns zu einer Ponchaprobe brachte. (Poncha ist landestypisch: Zuckerrohrschnaps, Honig, frisch gepresster O´saft oder Zitronensaft) In diesem Gebäude konnte man im Keller die Korbflechter bei der Arbeit beobachten oder auch einige inseltypische Spezialitäten und Korbwaren erwerben. Nach 45 Minuten fuhren wir mit dem Bus zurück zum Schiff. Es war das zweite Mal, dass wir unsere Klamotten nicht mehr tragen konnten, nachdem wir auf dem Schiff zurück waren. (Schlamm verkrustet landeten sie im Wäschebeutel) Den Nachmittag verbrachten wir in Funchal. Der Fußweg in die Stadt dauerte vom Schiff ca. 15 Minuten. Die Markthalle hatte zwar an diesem Tag schon geschlossen, da es Silvester war, aber wir bummelten durch die kleinen Gassen und Straßen. Wir entdeckten schöne Aussichtspunkte und kauften uns eine Tüte Maroni. Inzwischen schien die Sonne, so dass wir in aller Ruhe unseren „verdienten“ Kaffee vor einem kleinen Restaurant genießen konnten. Selbstverständlich besuchten wir auch den Weihnachtsmarkt in Funchal. Es gab Poncha, gutes Essen und einen wunderschönen Weihnachtsberg. Die Grippe war ebenfalls sehr sehenswert. Weihnachten dauert auf den kanarischen Inseln bis zum 06.01. Erst am 06. Januar erhalten die Kinder hier ihre Weihnachtsgeschenke. Auf Madeira kann man sich den Tag auch allein gestalten, sollte man mal keine Lust auf einen Ausflug haben, der von AIDA organisiert ist. Nicht weit vom Schiff findet man die regionalen Anbieter für Schiffstouren oder Ausflüge. Am Abend genossen wir das 8-gängige Silvestermenü im Rosini. Wir hatten Glück, dass nicht alle reservierten Tische in Anspruch genommen wurden. Bei unserem Reservierungsversuch am zweiten Tag auf der AIDAblu hatten wir kein Glück. Es war alles ausgebucht, und das schon seit einem Jahr. Am Tag vor Silvester erhielten wir dann aber doch die Bestätigung für einen Tisch. Nach dem Abendessen begaben wir uns auf Deck 12. Schauten bei wolkenfreien Himmel über Funchal und beobachteten die anderen Schiffe. Kurz nach 24 Uhr begann das Feuerwerk. Es war beeindruckend. Von vielen Stellen auf der Insel wurden die Raketen gleichzeitig entzündet. Insgesamt dauerte das Spektakel mehrere Minuten. >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 17 Lanzarotte 18 Levada Wanderung >>> 7. Tag = Seetag Dies wurde wieder einmal ein Tag zum Relaxen. Erst schliefen wir aus, um die Stunden der vergangenen Nacht aus zu gleichen. Auch an diesem Tag wurden wieder viele Aktivitäten auf dem Schiff angeboten. Wir hatten aber Urlaub und erholten uns. Lesen, Sonnen, Essen waren doch Abwechslung genug oder? Der Tag verging auch ohne viel zu tun. Nach dem Abendessen dann noch die Lasershow und die Verabschiedung durch den Kapitän. Wunderbar! Die Koffer stellten wir dann vor dem zu Bettgehen vor die Kabinentür, und so mussten wir uns am nächsten Morgen nicht um den Transport kümmern. >>>>>>>>>>>>>>>>> 19 Levada Wanderung 20 Levada Wanderung >>> 8. Tag = Abreisetag Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Abreise. Da unser Flugzeug aber erst am Abend startete und der Shuttle uns gegen 15.30 Uhr zum Flughafen bringen sollte, nutzten wir den Tag um Gran Canaria noch ein wenig besser kennen zu lernen. Wir buchten einen Halbtagesausflug auf die Insel. Start war 8.30 Uhr, was uns sehr entgegen kam, da wir die Kabine eh bis 9 Uhr räumen mussten. Auf Gran Canaria ist die Natur wieder wesentlich abwechslungsreicher und pflanzenfreudiger wie auf manch anderer kanarischen Insel. Gran Canaria ist grün, sonnig und warm. Mit dem Bus erkundeten wir die Insel und lernten ein wenig über die Geschichte. Kurz nach dem Mittag waren wir auf dem Schiff zurück. Wir konnten noch einen Happen essen, und uns dann auf Deck 5 einen Liegestuhl sichern. Mit ein wenig Erzählen und Lesen verging die Zeit recht schnell. Die Shuttleaufrufe kommen immer ca. 15 Minuten vor Start, so dass man genügend Zeit hat seinen Koffer zu holen und in den Bus einzusteigen. Die Koffer stehen in einem separaten Terminal vor dem Schiff. Wir hatten noch einige Kosmetikartikel im Handgepäck, welche ich dann umpackte in den Koffer und ab ging die Fahrt zum Flughafen. Hier dauerte das Einchecken nicht ganz so lang wie in München, so dass wir noch Zeit für einen Kaffe und ein wenig Shopping im Duty free hatten. Wir kauften uns noch einige Kleinigkeiten als Mitbringsel und bestiegen das Flugzeug für die Rückkehr. Wichtig war in unserem Fall warme Kleidung im Handgepäck, denn in München lag Schnee und es gab Minusgrade. Wir landeten Mitternacht in München, übernachteten noch dort und fuhren am nächsten Tag entspannt mit dem Auto zurück. 21 Baumfarn 22 Levada Wanderung 23 Levadawanderung 24 Blick in die Bucht 25 Funchal 26 Feuerwerk 27 Gran Canaria 28 Gran Canaria 29 Markthalle Las Palmas 30 Cathedrale 31 Hotel Las Palmas 32 Blick auf Hafen 4 Giftgarten
Quelle: https://primaschiffe.de/
Stand: 30.11.20 um 01:11 Uhr